Einfach mal machen #10minBlog

Anmerkung der Autorin: Dieser Beitrag erschien zuerst auf meiner Facebook-Seite, weil ich dachte, dieser Text gehöre nicht hierher. Mittlerweile bin ich anderer Meinung, daher kannst du ihn jetzt auch hier lesen. Nachträglich hinzugefügt wurden das Titelbild und die internen Verlinkungen.

Lange schon bin ich um dieses Thema herumgetänzelt, habe es verfolgt, mir Gedanken gemacht und mich immer gefragt: Ist das was für mich? Schon seit Anfang Juli 2018 schreibt Maren Martschenko an ihrem Experiment „10 Minuten Blog“. Jeden Tag schreibt sie 10 Minuten lang an einem Thema. Auf ihrem Blog.

Das Prinzip ist einfach, die Umsetzung auch. Es geht dabei vor allem darum, ins Schreiben zu kommen, in die Umsetzung, in die Produktion. Denn viel zu oft hindern uns vorgeschobene Gründe oder der Perfektionismus daran, überhaupt anzufangen. Aber wenn du dir nur 10 Minuten Zeit gibst, dann ist das sehr überschaubar und planbar.

Denn: Auch ich kenne das. Ich schreibe an einem Artikel und der wird und wird nicht fertig. Ich brauche Stunden dafür und immer noch geht es mir nicht richtig gut mit dem Veröffentlichen. Immer gibt es irgendetwas, das mich dazu bringt, den Artikel als „nicht fertig“ oder „nicht veröffentlichungswürdig“ anzusehen.

Und das, obwohl ich doch die Mechanismen kenne. Und auch mich als Schreiberin kenne ich mittlerweile recht gut.

Wieso also nicht das Experiment wagen und in kürzester Zeit Content produzieren? Einfach anfangen und vor allem: Einfach abschließen?! So ähnlich habe ich es ja schon gemacht, als ich anfing, Blogartikel in unter einer Stunde zu schreiben – aber in nur 10 Minuten?

Ich bin ja immer dafür, alles auszuprobieren und dann zu schauen, wie es funktioniert. Trotzdem habe ich lange gebraucht, um wirklich meinen Timer auf 10 Minuten zu stellen und zu schreiben. Willst du wissen warum?

Weil ich das nicht auf meinem Blog machen kann. Ich habe den Eindruck, dass diese Texte für meinen Blog nicht gut genug wären (jetzt könnte ich natürlich gleich weiterschreiben über dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein, aber das lasse ich jetzt mal). Ich möchte auf meinem Blog nicht irgendwelche Experimente machen. Darum musste ich erst einmal genau überlegen, wie ich dieses Experiment angehen könnte, damit es für mich passend ist. Denn das ist wichtig: Man muss sich mit dem Schreiben wohl fühlen.

Und dann habe ich beschlossen: Ich nutze Facebook dafür. Einfach, um es mal auszuprobieren. Themen in Textform erfassen und meine Sicht darauf schildern. Genau hier, genau 10 Minuten am Tag. Ohne großen Kokolores. Ich denke, ich mache es erst einmal 28 Tage lang. Denn dann dürfte sich eine Routine etabliert haben und ich weiß dann, wie es mir damit geht und was es mir (und auch dir) bringt.

Hier ist übrigens der initiale Artikel von Maren Martschenko über ihr 10minBlog

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