Das Guten-Morgen-Experiment – ein Selbstversuch (3)

Nachbeben. Eine gute Woche nach meinem kleinen Versuch muss ich dann doch noch einen Nachtrag liefern. Denn die Woche, in der ich ohne „extrem-Grüßen“ Bus und Bahn gefahren bin, war entspannter als die Woche davor. Und: Ich habe den Eindruck, die Leute waren netter. Die Kommunikation war leichter. Das stützt einerseits meine Wetter-These. Mehr Wolken, aber trotzdem bessere Laune. Andererseits stützt es aber auch die Überlegungen zum Thema authentische Kommunikation. Oder aber es ist einfach nur meine veränderte Wahrnehmung. >>>mehr

Das Guten-Morgen-Experiment – ein Selbstversuch (2)

Ich weiß, ich weiß – ich bin ja noch die Ergebnisse und Erkenntnisse aus meinem kleinen Experiment schuldig. Die offensichtlichsten Gedanken vorweg: 1. Kommunikation ist ein schwieriges Geschäft, 2. mein ostwestfälischer Schatten ist größer als gedacht und lässt sich nicht immer gleich gut überspringen, 3. je wärmer es ist, umso grimmiger scheinen die Leute zu werden (dabei sagt man doch Sonne mache glücklich?!) und 4. der Zwang zum Gegengruß setzt die Menschen offenbar so sehr unter Druck, dass man manchmal besser ohne Konversation fährt. Und ja, es gab auch gute Momente. >>>mehr