Warum hast du mit dem Bloggen angefangen? [Blogparade]

Ich möchte dich einladen: Auf eine kleine Reise zu den Ursprüngen; in die Zeit, als du deinen Blog gestartet hast. Vielleicht auch in den Zeitraum davor, als du dir Gedanken gemacht hast, wie du bloggen möchtest und warum. Wie waren deine Vorstellungen, was war deine Motivation für den Blog?

Wenn wir entspannt und zielgerichtet bloggen wollen, dann brauchen wir ein starkes, motivierendes Warum. Denn ohne Ziele arbeiten und schreiben wir ins Leere. Und wenn wir keine Motivation haben, dann ist ein stetiger Aufbau und regelmäßiges Schreiben so gut wie unmöglich. Entspannt ist dann nichts mehr, denn wir müssen uns zur Arbeit am Blog zwingen.

In dieser Blogparade kannst du deine ganz persönliche Ausgangssituation beschreiben. Du kannst zurückschauen und dich erinnern, warum genau du deinen Blog gestartet hast und welche Erwartungen und Vorstellungen dahinter standen. Beschreibe, ob und wie sich deine Ziele entwickelt und verändert haben und wie dich diese Entwicklung verändert und gestärkt hat. Deine Geschichte ist sicher auch spannend für deine Leser: Die, die dich schon lange begleiten, werden es vielleicht gut nachvollziehen können. Und die, die dich erst seit kurzem kennen, werden eine ganz andere Perspektive auf deinen Content und dein Gesamtwerk Blog kennenlernen.

 

Wie funktioniert die Blogparade?

  1. Du schreibst einen Blogartikel zum Thema (du kannst natürlich auch ein Video oder einen Podcast aufnehmen). Orientiere dich gern an den Leitfragen oder lass das Thema einfach wirken und schreib, was kommt. Solltest du keinen eigenen Blog haben, kannst du auch einen Text als Kommentar verfassen.
  2. In deinem Beitrag erwähnst du meine Blogparade und verlinkst auf diesen Artikel. So können viele Leute davon erfahren und mitmachen.
  3. Anschließend kommentierst du hier und verlinkst deinen Beitrag zum Thema.
  4. Kurz nach Ende der Blogparade fasse ich dann alle Beiträge in einem Artikel zusammen. Natürlich mit Link zum ganzen Beitrag.

Ende der Blogparade ist am Sonntag, 23. Dezember 2018.

HINWEIS: Wenn du zu deinem Beitrag einen kurzen Teaser-Text von etwa 3 Sätzen schreibst, kannst du selbst dafür sorgen, dass dein Beitrag in der Zusammenfassung besonders attraktiv wirkt. Denn so kannst du die Kernaussage in den Vordergrund rücken und den zukünftigen Leser direkt adressieren. So nutzt du die Bühne der Blogparade bestmöglich aus. Wenn ich keine solche Zusammenfassung von dir bekomme, nehme ich die ersten Sätze deines Beitrags.

 

Die Leitfragen

Wenn du dich mit deinem Blog-Start beschäftigst, kannst du dir die folgenden Impulse zu Hilfe nahmen. Es sind aber nur Impulse – du brauchst diese Liste nicht abarbeiten, sondern kannst deine Geschichte genau so schreiben, wie es für dich passt.

Wenn du erst seit kurzem bloggst, kannst du diese Gedanken ebenfalls aufschreiben. Dann steht eben weniger die Entwicklung im Vordergrund, aber du bist ja ebenso mit Erwartungen, Zielen und Gefühlen gestartet. Vielleicht ist es dann gerade spannend, diese in Worte zu fassen. So hast du in ein paar Jahren einen Ausgangspunkt, zu dem du noch mal schauen kannst, um deinen Blogaufbau zu reflektieren.

Hier ist übrigens mein Artikel zum Thema.

  • Dein Warum: Was war der ausschlaggebende Grund, deinen Blog zu starten?
  • Welche Motivation hat dich getrieben, das Projekt umzusetzen?
  • Welche Bedenken hattest du, welche Hürden gab es zu überwinden?
  • Hattest du konkret geplant oder einfach losgelegt?
  • Welche Ziele hattest du dir gesteckt? Welche Pläne hattest du mit deinem Blog?
  • Gab es eine zeitliche Dimension, in der du gedacht und geplant hast? Hast du dir eine Frist gesetzt, in der du erste Meilensteine erreicht haben wolltest?
  • Wie wolltest du deinen Blog aufbauen? Wie regelmäßig schreiben?
  • Wen wolltest du erreichen?
  • Was wolltest du für dich? Welche Blogger-Persönlichkeit wolltest du sein?
  • Welche Werte waren und sind dir wichtig? Für dich selbst, dein Schreiben und deinen Blog?
  • Was wolltest du auf keinen Fall?
  • Wie ging es dir damit, als du deine ersten Artikel veröffentlicht hast?
  • Wie haben sich deine Einstellungen und deine Arbeitsweise zum Bloggen im Lauf der Zeit verändert?
  • Hat sich die Zielgruppe verändert oder deine Ausrichtung?
  • Wie hat sich dein Schreiben mit der Zeit entwickelt?
  • Hast du deine Motivation und deine Ziele auf dem Weg beibehalten oder bist du mal vom Weg abgekommen?
  • Hattest du Phasen, in denen du gezweifelt hast? Gab es Krisen, in denen du gern hingeschmissen hättest?

Ich bin sehr gespannt auf deinen Blog-Start, dein Warum und deine Geschichte. Und denk an die Kurzzusammenfassung zu deinem Beitrag – schreibe sie einfach in meinem Kommentarbereich, wenn du deinen Beitrag verlinkst.

Viel Spaß beim Reflektieren und Schreiben!

Deine Anna

 

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Blog starten, Blog-Start, Blog aufbauen, Motivation beim Bloggen

22 Gedanken zu „Warum hast du mit dem Bloggen angefangen? [Blogparade]

  1. Liebe Anna,
    herzlichen Dank für diese tolle Gelegenheit, über die Anfänge unseres Blogs nachzudenken. Eine sehr spannende Übung!

    Das Bloggen und ich war keine Liebe auf den ersten Blick. Ich wurde regelrecht von meinem Kommunikationsberater dazu verdonnert. Da ich Übersetzerin bin, sollte mein Blog von Anfang an dreisprachig (Deutsch/Spanisch/Katalanisch) sein. Worüber ich aber schreiben sollte, war mir lange nicht klar. Wie ich dann doch zu meiner Blogstimme kam und wieso ich seit fast sechs Jahren dabei geblieben bin, erfährst Du hier:

    https://www.marta-pagans.com/journal/blogparade-uebersetzerin

    Viele Grüße

    Marta Pagans

    1. Liebe Marta,

      das ist ja spannend! Ein dreisprachiger Rückblick – und dann auch noch die erste Blogparade! Danke für deinen Beitrag und danke auch an Holger, ohne den du ihn ja vermutlich gar nicht geschrieben hättest 😉

      Viele Grüße
      Anna

    1. Liebe Lea,
      ein toller Text – ich habe mich in vielen Gedankengängen wiedergefunden. Ich glaube, es geht uns allen mal so, dass wir nicht genau wissen, worüber wir schreiben sollen, was „erlaubt“ ist und was „zu unserem Business passt“. Vermutlich ist es genau wie du schreibst: „Warum sollte ich nicht einfach über alles schreiben, das mich interessierte?“ Das ist auch meine Meinung: Dass alles passt, was von uns kommt. Denn immerhin sind wir ja unser Business.

      Danke für deine Gedanken und die Kraft, die darin liegt – gerade auch für Anfänger, die (noch) nicht so genau wissen, wohin die Reise geht.

      Viele Grüße
      Anna

    1. Wow, was für ein tolles Projekt, Lydia! Und danke, dass du auch kurz das Thema Usability für Blinde angesprochen hast – das ist wirklich etwas, über das ich noch nie nachgedacht habe. Ich hoffe, dass deine Blog-Geschichte genauso großartig weitergeht, wie bisher. Und dass du dir das Forum baust, das noch vielen anderen Blinden hilft und Sehenden die Augen öffnet.

      Danke für deinen Beitrag!
      Anna

    1. Liebe Hedda,

      wie schön, dass ihr den Blog-Start in der Gruppe erleben konntet – das ist glaube ich sehr viel wert. Und toll, wie du deine vielen Gedanken, Sorgen und Unsicherheiten reflektierst, um dann zum Ergebnis zu kommen, dass du dabei bleiben wirst. Jeder Blog ist ein Geschenk für seine Leser!

      Danke, dass du deine Geschichte hier geteilt hast
      Anna

    1. Hallo liebe Sabine,

      wow – du bist ja schnell! Christiane hat doch heute erst den Link weitergegeben?! Eine sehr interessante Welt, in die ich da hineinstolpere über den Artikel. Und bei DEM letzten Satz möchte ich gerne wiederkommen: „Zuhause sind hier alle, die einen Platz suchen, an dem Wörter, geschrieben, erzählt oder gelesen, werden. Wörter, die sie halten.“

      Danke für deinen Beitrag! (Wenn du im Artikel auf meine Blogparade verlinkst, können sie vielleicht noch andere finden.)

      Liebe Grüße – auch an Mia und die anderen
      Anna

  2. Liebe Anna,
    sehr gern mache ich mit bei der Parade! Bei mir begann alles mit einer kleinen Geschichte übers Radfahren. Einfach so auf Facebook gepostet. Morgenseiten spielen eine Rolle und die Freude am unzensierten Schreiben, anders als in der Wissenschaft. Und heute ist der Blog Schreibheimat für eine ständige Gastautorin und mich! 🙂
    Lieben Gruss und Dank, Friederike

    Hier ist mein Artikel: http://schreibstimme.ch/morgenseiten-und-facebook-warum-und-wie-ich-mit-dem-bloggen-angefangen-habe/

    1. Vielen Dank, ich habe das Lesen sehr genossen. Hervorheben möchte ich dies, denn das ist genau das Schreiben, das ich jedem wünsche:

      „schreiben wie spazieren gehen“

      So ein Schreiben möchte ich für meine Leser, meine Kunden und Kundinnen, meine Freunde und alle, die Sprache so lieben wie wir es tun. Danke für deinen Beitrag!

      Anna

    1. Wow, sehr spannend Simon – das ist ja doch schon eine lange Blog-Story. Eine volljährige Website – wer kann das schon von sich sagen? Ich bin zwar nur zwei Jahre jünger als du, war aber mit allem, was Internet angeht, spät dran. All die Erlebnisse, die du schilderst, habe ich nur gemacht, wenn ich mal meinen Brüdern über die Schultern schaute. Danke für diese Zeitreise 🙂

      Danke für deinen Beitrag und liebe Grüße aus Bielefeld
      Anna

  3. Hallo liebe Anna,

    und hier kommt mein Artikel für deine Blogparade: https://www.gabrielethies.de/blog/blogging-start.

    //Seit zwei Jahren blogge ich rund um die Themen Büroorganisation, Zeitmanagement und Selbstmanagement. Mittlerweile sind knapp 50 Blogartikel entstanden und das Schreiben gehört zu meinem „daily business“.

    Ich habe gute Routinen gefunden, um gleichzeitig entspannt UND produktiv zu sein. Das war allerdings nicht immer so, gerade die Anfänge waren ein bisschen holprig.

    Was ich in diesen zwei Jahren gelernt habe – und zwar nicht nur über’s Bloggen, sondern auch für mich, meine Selbstorganisation und mein Business, das erzähle ich in meinem Artikel.//

    Vielen Dank, liebe Anna, auch von mir für diese Gedankenanregung.
    Ich wünsche dir ganz viele tolle Artikel für deine Blogparade!

    Liebe Grüße
    Gabriele

    1. Liebe Gabriele,

      so schön, wie du aus deinen Erfahrungen deine eigenen Zugänge zu den Themen Blog und Schreiben entwickelst. Immer weniger „man sollte“ und immer mehr „ich mach das aber einfach so wie es mir gut tut“. Der Witz ist ja, dass wir mit unseren eigenen Strategien erfolgreicher sind, als wenn wir irgendwelchen Tipps hinterherhecheln 😉

      Danke für deine Gedanken und Anregungen, ich denke da steckt viel für Anfänger und auch für Fortgeschrittene drin.

      Liebe Grüße
      Anna

  4. Hallo Anna, vielen Dank für diese Blogparade und den Gedankenschubser! Hier kommt mein Artikel:
    Warum ich mit dem Bloggen angefangen habe!
    Anna Koschinski lädt ein zu einer Blogparade. Das Thema?
    WARUM HAST DU MIT DEM BLOGGEN ANGEFANGEN?
    Das spricht mich doch sehr an – kam ich doch echt blauäugig dazu. Die Idee dazu kam ganz natürlich, bei der Umsetzung hatte mich auf einmal die Technik voll im Griff und fast hätte ich mich darin verloren. Jetzt ist mein Weg klar und ich freue mich auf 2019. Da gibt es einen Neustart für meinen Blog – mit Sinn|en und Verstand.
    Hier der ganze Artikel: https://kirsch-komm.de/warum-ich-mit-dem-bloggen-angefangen-habe/

    1. Wow, danke Anette – das liest sich wirklich nach Neustart! Und ich bin sehr froh, dass du wieder aus dem ganzen Social-Media-gute-Tipps-so-geht-Bloggen-Wirrwarr heraus gefunden hast. DU weißt ja wie ich immer sage: Befolge keine Schreibtipps 😉

      PS: Diesen Hinweis hier solltest du in der Politik platzieren: „Ich wünsche mir, dass solche Inhalte „wie Menschen mit ihren Mitmenschen umgehen sollten“ schon Thema in der Grundschule sein sollten.“

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