Was ist ein Blog? Und was ist der perfekte Blogartikel?

„Ist die jetzt völlig verrückt geworden? Ich weiß doch, was ein Blog ist!“ Wirklich? Weißt du es genau? Und weißt du auch, was ein Blog nicht ist? Ich erlebe immer wieder eine große Unsicherheit in Bezug auf das Thema Bloggen und wie ein Blog sein muss. Wie er sein muss, damit er… Leser hat, eine große Reichweite erzielt, auf Google gefunden wird und und und. Es gibt so viele Anleitungen dazu, wie der perfekte Blogartikel auszusehen hat, damit er Erfolg hat.

Aber was passiert, wenn ich meinen Blog anders schreibe? Werde ich dann keinen Erfolg haben? Ich möchte in diesem Artikel gern ein paar Denkanstöße geben zum Thema „der perfekte Blogartikel“. Was muss, was darf, was kann ein Blog? Und ich frage mich wirklich: Was ist ein Blogartikel und was nicht?

 

Der perfekte Blogartikel – Anleitungen über das Bloggen

Kürzlich sprach ich mit meinem Schreibbuddy über unsere Pläne für die kommenden Wochen. Wir unterhalten uns eher selten über Lesbarkeit und Reichweite, sondern vielmehr über unsere eigenen Schreiberfahrungen und auch die Hürden, die bei uns gerade so anstehen. Wir kamen auf das Thema Notizen und was man mit diesen Notizen in Stichpunkten vielleicht noch sinnvolles anstellen könnte. Ich hatte spontan die Idee, die Stichpunkte einfach als Blogartikel zu veröffentlichen. Aber dann kamen wir ins Grübeln… Geht das denn?

Es gibt tausende von Anleitungen und Infografiken, die uns erklären, wie er aussieht – der perfekte Blogartikel. Welche Länge er haben muss, wie viele Zwischenüberschriften, wie schnell er erfassbar sein soll, wie viele Bilder hineingehören etc. Es gibt Anleitungen, die sagen uns: „Wörter mit drei oder mehr Silben solltest du in einem Blogartikel vermeiden“ oder auch „du musst über 1000 Wörter schreiben“.

Klar, Empfehlungen sind super. Tipps von erfahrenen Bloggern sind noch superer (hier steigen mir jetzt sicher ein paar von den Experten auf’s Dach, die glauben, man dürfe nur „richtig“ und „korrekt“ schreiben).

Es gibt Anleitungen für Überschriften, für Einleitungen, für Calls-to-Action. Und wenn du eines dieser wichtigen Elemente nicht nutzt, dann ist dein Artikel Mist. Aber… Ist das wirklich so?

 

Angst, Perfektionismus und hohe Erwartungen

In meinen Coachings nimmt eine Herangehensweise auf bedenkliche Art und Weise zu; nämlich die, gar nicht erst anzufangen. Und zwar aus Angst, etwas falsch zu machen. Wer einen Blog startet, der liest Artikel dazu im Internet, recherchiert, schaut sich Anleitungen und Checklisten an. Schließlich will man es richtig machen. Das Ziel: Der perfekte Blog und der perfekte Blogartikel.

Aber dann sitzt man vor dem Bildschirm und weiß trotz allem nicht, wie das eigentlich gehen soll. Da liegt die Schritt-für-Schritt Anleitung direkt vor den Augen auf dem Schreibtisch, aber man fängt nicht an.

Worüber soll ich nur schreiben? Was passiert, wenn ich nicht die richtigen Wörter finde? Wie schaffe ich es, tausende von Menschen zu erreichen?

Gelähmt vor Angst schreiben diese Beinahe-Blogger dann einfach gar nicht. Oder aber: Sie haben bereits 20, 30, 40 Artikel veröffentlicht und der erwartete Erfolg ist ausgeblieben. Man hatte sich doch so große Ziele gesteckt und nun geht es einfach nicht voran. Dann kommt noch ein negatives Feedback via Social Media um die Ecke und das war’s dann. Lieber gar nicht mehr schreiben, nützt ja eh alles nichts. Traum vom Bloggen gescheitert.

Niemand sagt diesen Bloggern, dass sie sich Zeit geben müssen. Dass sie sich ausprobieren können, um herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Niemand sagt ihnen, dass sie etwas Tolles geleistet haben – schon jetzt. Und niemand gibt zu: Der perfekte Blogartikel ist ein künstliches Konstrukt.

Das einzige, was in ihrem Kopf herumspukt, ist: „In der Anleitung stand doch, wenn ich es so und so mache, dann werde ich so erfolgreich wie dieser tolle Blogger mit der riesigen Reichweite“. Was passiert aber, wenn dieser Weg nicht der richtige ist? Und wenn alle Anleitungen der Welt nichts taugen?

 

Ist das schon Bloggen oder kann das weg?

Zurück zu den Stichpunkten. Ein Artikel, der nur aus einer Überschrift und einer Liste mit Stichpunkten besteht – ist das ein Blogartikel? Oder ein Text, der nur aus zehn oder 20 Wörtern besteht – besteht der den Test „erfolgreicher Blogartikel“? Das ist doch nur eine Notiz und kein Artikel, oder?

Ich sage doch. Natürlich sind diese Texte Blogartikel, wenn sie auf einem Blog erscheinen. Ein Blog ist einfach nur eine technische Lösung, auf der Beiträge gesammelt werden, wobei die aktuellsten oben stehen. Es ist also eine sortierte Liste mit Gedanken. Das können auch nur Bilder sein, ganz ohne Text. Und trotzdem sind es Blogbeiträge (hier steht jetzt ganz bewusst „Beiträge“, denn es handelt sich ja in solchen Ausnahmefällen wirklich nicht um Text).

Beiträge in Zeitungen haben übrigens auch verschiedene Formen: Meldungen, Reportagen, Kommentare, … Und ist nun eine davon gut oder schlecht?

Die ursprüngliche Form eines Blogs ist eine Art Tagebuch, daher auch der Name Weblog, zusammengesetzt aus Web und Logbuch. Es geht also beim Bloggen darum, Gedanken und Geschichten zu teilen. Die Form ist dabei gar nicht so entscheidend.

Wenn nun ein Beitrag, der aus Stichpunkten besteht, genau die Aussage auf den Punkt bringt, die der Autor oder die Autorin in die Welt bringen möchte, dann ist das doch gut! (Dieser Satz hat vier Kommata. Geht gar nicht, wenn wir den Regeln für den perfekten Blogartikel glauben wollen. Hattest du Schwierigkeiten, den Satz zu verstehen?)

 

Warum wir nicht zu viel auf Anleitungen geben sollten

Wenn wir regelmäßig bloggen wollen, dann müssen wir schreiben. Und schreiben ist unter Druck nur schwer möglich. Wenn du versuchst, zu schreiben wie jemand anderes, dann wirst du vermutlich scheitern. Der erste Schritt beim Bloggen ist schreiben. Erst danach kommt die Frage, ob und wie du optimieren kannst. Und dann bleibt noch die Frage: Willst du das wirklich? Ist der perfekte Blogartikel ein erstrebenswertes Ziel?

Wer schon vor dem Start zu viel grübelt, der wird Probleme beim Blogaufbau bekommen. Wir können kaum bei uns und unseren Gedanken bleiben, wenn wir versuchen, nach Anleitung zu schreiben. Das macht nämlich in den meisten Fällen keinen Spaß und die Leser werden es merken. Sie merken, wenn wir nicht authentisch schreiben, sondern irgendwelche anderen Blogger nachahmen. Eventuell bringt das kurzfristigen Erfolg, aber eine treue Leserschaft bauen wir damit nicht auf.

Daher: Fang an zu schreiben! Veröffentliche! Nur so kannst du herausfinden, was wirklich zu dir passt. Das Feedback, das du bekommst, ist dein wertvollster Schatz. Durch die Rückmeldungen kannst du dich und deinen Blog weiterentwickeln, ganz abseits von irgendwelchen „Du musst dies“ und „Du darfst auf keinen Fall das“. Denn dieser Druck ist tödlich für dein Schreiben. Entspannt ist dann nichts mehr.

Na, hast du Lust, mal etwas unkonventionell zu bloggen? Mal eine Notiz zu veröffentlichen? Unter 300 Wörtern vielleicht, damit dein Yoast SEO dir die rote Ampel zeigt? Ich würde mit Freude lesen, welche Regeln du schon gebrochen hast!

PS: Ich habe in diesem Artikel sehr viel „man“ geschrieben und dich kaum persönlich angesprochen. Ein absolutes No-Go. Was hat das mit dir gemacht? Lass mir gern einen Kommentar dazu hier.

 

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Bild: Public Domain. rawpixel, Pixabay

15 Gedanken zu „Was ist ein Blog? Und was ist der perfekte Blogartikel?

  1. Liebe Anna,
    ein sehr schöner Beitrag.
    Ich hatte mal für eine Blogparade meine allerersten Blogposts rausgesucht und bin dabei ziemlich wehmütig geworden. Ich zitiere mal mich selbst:

    „Wenn ich mir die alten Beiträge so ansehe, haben wir uns damals um Suchmaschinenoptimierung nicht sonderlich gekümmert. Das war er etwas für Webseiten. Beim Bloggen wurde einfach drauflos geschrieben:

    Mindestwortzahl 1.000 Worte?
    Blogposts sind Kurzbeiträge und kein Buch!

    Klickoptimierte Überschrift?
    Der Beitrag hat eine Überschrift. Das reicht doch.

    Zwischenüberschriften mit dem Keyword drin?
    Manche Beiträge waren so kurz, dass wir nicht einmal den Weiterlesen-Tag gesetzt haben!

    Beitragsbild?
    Das ist ein Blog und kein Bilderbuch!


    In gewisser Weise war bloggen damals viel unkomplizierter. Heute macht zwar die Technik vieles einfacher und es stehen hilfreiche Tools zur Verfügung. Aber damals war bloggen nicht so anspruchsvoll. Es musste nicht jeder Post einem Businesszweck dienen und sich in eine ausgefeilte Contentstrategie einordnen. Titelbilder waren längst nicht so üblich und nötig wie heute. Der Beitrag musste sich ja nicht in einem Social Media-Homefeed bewähren. Bloggen war mehr wie öffentliches Denken und Konversation. Der Perfektionsanspruch war nicht so hoch. Das gilt heute höchstens noch für rein private Blogs.“

    1. Liebe Dagmar,

      in meinem Umfeld beobachte ich, dass viele wieder ein paar Schritte zurück machen. Ein wundervolles Beispiel ist ja auch der #10minBlog von Maren Martschenko. Finde ich eine großartige Idee, weil es einfach darum geht, Gedanken in Form von Text zu teilen. Ohne dass wir stundenlang Energie in Recherche, Bildersuche etc. investieren. 10 Minuten schreiben und dann veröffentlichen. Einfach so. Brillant und ansprechend – für mich jedenfalls 🙂

  2. Liebe Anna,
    sehr wahrer Text! Ich breche beim Bloggen eigentlich ständig Regeln und fand das immer eher nett als schlimm. Ich habe aber auch nie Anleitungen und Regelwerke für richtiges Bloggen studiert, weil ich anfangs nicht einmal wusste, dass sowas existiert. Ich habe einfach drauf los gebloggt, mit einem wilden Gemisch von Themen, verschiedenen Textgattungen, viel zu langen Texten, viel zu langen Sätzen, viel zu vielen Kommata und völlig ohne SEO.
    Wichtig ist wirklich nicht, was irgendwer für richtig hält, sondern einzig und allein, was sich gut anfühlt und wo ein echter Flow entsteht. Wenn ich keinen Flow habe, entsteht gar kein Text, und Flow entsteht nur, wenn ich richtig motiviert und fasziniert von etwas bin. Bin ich das nicht, versuche ich gar nicht erst, einen Text zu schreiben. Bin ich es wohl, kann so ziemlich alles passieren, was ich für super halte 🙂
    Das Gequäke im Kopf hat mich, nachdem einmal der Knoten geplatzt war, nie gebremst – eigentlich war es, wenn überhaupt, eh immer nur sehr leise. Wenn mich etwas bremst, ist es höchstens die Tatsache, dass ich einfach keine Zeit und Muße zum Denken und Schreiben habe. Ich muss soetwas wie Langeweile oder eben einfach Ruhe und Zeit haben, um auf Ideen zu kommen, kreativ zu werden und die Worte aus mir herausfließen zu lassen. Deshalb sind Alltagsstress und ein eng getakteter Terminkalender die einzigen echten Feinde meiner Bloggerei.
    Danke für diese tolle Denkanregung!
    Lea

    1. Liebe Lea,

      was sind denn zu lange Texte? Gibt es das? 😀

      Ich denke, man muss halt schauen, welche Ziele man mit dem Bloggen verfolgt. Natürlich sind auch Klickzahlen und Co. wichtig, wenn man irgendwelche Werbepartner beeindrucken muss. Aber auch, wenn man den Blog monetarisieren will, fängt Bloggen eben mit Schreiben an. Und meine Erfahrung ist, dass jede Einschränkung die Angst nu vergrößert. Daher freue ich mich immer, wenn Blogger so ganz ohne Anleitungen schreiben. Mit Freude und Lust am Geschichten erzählen.

      Danke für dein Feedback!
      Anna

  3. Toller Artikel … Inspiration einfach loszuschreiben. Ich habe vor … inzwischen schon bald einem Jahr … mit 3 Blogartikeln auf meiner Fitnesshomepage begonnen. Es hat mir grossen Spaß gemacht Aber dann habe icu angefangen, zuviel nachzudenken. Wer liest das, wenn interessiert so etwas, wie schreibt man eigentlich Blogartikel und schwupdiewup habe ich wieder aufgehört. Vielleicht sollte ich einfach drauflos schreiben.

    1. JAAAAAAAA! Jetzt musst du nur noch aus dem „vielleicht“ ein „jetzt starten“ machen. Ein Blog ist ein langfristiges Projekt. Du darfst dir Zeit nehmen und ausprobieren. Nicht jeder Artikel muss ein Kracher werden, aber wenn du dranbleibst, werden immer wieder tolle Artikel entstehen. Fang einfach an, denn perfekt wird es eh nie sein!

  4. Liebe Anna,

    der Artikel kommt mir gerade recht! Seit Tagen drücke ich mich vor einem Artikel, den ich eigentlich unbedingt schreiben will – aber der Perfektionismus und die Angst, dass dieser Artikel bestimmt nicht perfekt wird (weil mit fachbezogenem Inhalt aber auch persönlichem Bezug gedacht – ein Spagat, da für eine Blogparade) hielten mich zurück. Jetzt aber los!

    Herzlichen Dank und liebe Grüße
    Sonja

    1. Yeah! Das klingt nach Energie, liebe Sonja!

      Wenn die eigenen Erwartungen zu hoch sind, ist es tatsächlich oft schwierig, anzufangen. Denk einfach an deine Leser: Was brauchen sie, um deinen Artikel zu verstehen? Meistens ist das gar nicht so viel, hab Vertrauen in dich und vor allem in deine Leser. Ich freu mich auf das Ergebnis!

      Liebe Grüße
      Anna

  5. Liebe Anna,
    was für eine wichtige Erinnerung!
    Ich habe einige Artikel im Entwurfsstadium auf WordPress. Artikel die mir wichtig sind – oder waren? In denen es um Themen geht, zu denen ich mehr schreiben und recherchieren will. Und gerade weil die so furchtbar perfekt werden sollen, liegen sie da als Entwurf und verstauben virtuell im Cyberspace vor sich hin. Aber wenn ich im Flow bin, mir einfach ein paar Gedanken von der Seele schreiben will und vielleicht gar nicht viel Zeit habe, dann, ja dann geht alles so schnell.
    Wichtige Erkenntnis: Auch beim bloggen nicht alles so ernst nehmen.

    1. Liebe Carina,

      vielleicht sind ja die Entwürfe (mit ein paar kleinen Änderungen?) auch eine Veröffentlichung wert? Evtl. bekommst du Feedback, mit dem du dann weiter arbeiten kannst 😉

      Ich habe diese Entwürfe auch und ich habe einen Redaktionsplan. Aber dieser Artikel hier zum Beispiel ist total spontan entstanden und musste einfach raus. Sind oft die besten Artikel!

  6. Herrlicher Artikel Anna!
    Genau das sage ich meinen Klienten in meinem Beruf als Heilpraktikerin und Energiearbeiter immer wieder. Da schaue ich mir nämlich an, warum sie mit mir arbeiten. Warum es zu Blockaden und Stockungen kommt und wie die Energie fließt.

    Ich darf meinen Klienten spiegeln wie wunderbar sie ihr Leben meistern, etwas dem wir uns alle oft nicht bewusst sind. Das größte Hindernis sind wir selbst, die wir denken etwas müsste genau so und so sein. Dabei ist das Entscheidende, dass wir uns wohl fühlen mit dem was wir tun. Egal wie!

    Ich folge Blogs, die Gedichte oder Cartoons veröffentlichen. Die sind super!

    Äh ja und ich schreibe bisher ziemlich ohne SEO. Es war mir echt so was von egal. Es kommt mir darauf an, meine Botschaft rauszulassen…

    Ganz liebe Grüße
    Inge

    1. Liebe Inge,

      der Witz am SEO ist ja, dass man immer etwas optimieren kann. Klar macht es total Sinn, die wichtigsten Keywords zu bedienen – immer mal wieder. Aber indem du regelmäßig schreibst, machst du das eh. Zwar nicht so zielgerichtet, aber du machst es. Du bedienst die Keywords und auch ihre semantischen Felder. Das merkt Google. Optimieren kannst du immer – fang damit an, wenn es dir wichtig wird 😉

      Und zu dem bewusst sein: Das erlebe ich auch immer wieder. Ich arbeite ja auf der Basis von Textfeedback und es ist erstaunlich, was passiert, wenn man Bloggern sagt, was ihre Texte bei einem selbst auslösen. Was ich gut gelungen finde, wo ich mitgegangen bin, welche Passagen ich besonders gut lesbar fand. Sofort verändert sich die Haltung zum eigenen Text, einfach nur, weil ich meine Wahrnehmung beschreibe.

      Dein Blog ist ja auch so einer, dem ich in meinem normalen Leben nicht folgen würde – einfach, weil ich nicht die Zielgruppe bin. Aber ich freue mich über jeden Artikel, den du in die Gruppe gibst, weil ich fast immer mitgehe. Ich finde es super spannend, zu entdecken, worüber Leute schreiben, wenn ich ihnen sage: Schreib das, wonach dir ist!

      Liebe Grüße
      Anna

  7. Liebe Anna,

    vielen Dank für diesen tollen Artikel. Ich kenne dieses ständige „Müsste, Sollte, Darf nicht“-Gequäke im Kopf nur zu gut – und muss immer wieder schauen, dass ich meinen eigenen Weg finde. Ich sehe das genau so wie du, letztendlich muss jeder seine eigene Schreibstimme finden und das passiert nur, indem man schreibt und lernt und wieder schreibt und wieder lernt … Jaaa, das ganze ist echt ein Prozess. Für mich habe ich gemerkt, dass meine Texte am besten werden, wenn ich im Flow bin und einfach alles andere ausblende.

    Herzliche Grüsse aus Zürich
    Tanja

    1. Liebe Tanja,

      „Gequäke“ ist gut – das passt auch für mich 🙂

      Ich hoffe sehr, dass der Artikel einige Menschen erreicht, die unsicher sind und dadurch gelähmt. Denn wenn sie zu sehr auf das Gequäke hören, dann fangen sie vielleicht gar nicht erst an. Und dann werden die vielen, tollen Geschichten nicht geschrieben.

      Herzliche Grüße und viel Flow
      Anna

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