Warum eine Pause nicht gleich eine Schaffenskrise bedeutet

Kein neuer Artikel seit August. SEIT AUGUST?! Schon verrückt, wenn jemand, der mit (kreativem) Schreiben sein Geld verdient, so lange nichts von sich hören lässt. Ein möglicher Gedanke: Schreibblockade!

Mit Schrecken habe ich eben einmal mehr festgestellt, dass ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit keinen Artikel mehr geschrieben habe. Naja, so ganz stimmt das ja nicht – ich schreibe ja für andere… Nur hier, auf meiner eigenen Seite, da passiert irgendwie nichts. Auch von außen kamen ein paar Anfragen, ob ich denn in einer Schaffenskrise sei oder mich gar mit bösen Schreibblockaden herumschlüge? „Keine Angst vor dem leeren Blatt“ heißt ein Buch von Otto Krause. Das gibt es schon seit 1994 und soll speziell dem Studenten helfen, der mit Prokrastination und Schreibblockaden zu kämpfen hat. Tja. Ich habe es nie gelesen. Aber ich bin auch nicht betroffen. Im Gegenteil.

 

Was hat sie denn gemacht die ganze Zeit?

Es ist unglaublich viel passiert in den letzten Monaten. So viel, dass ich kaum zum Nachdenken komme.

  • (Spätestens seit Dezember) befinde ich mich in einer wahnsinnig kreativen Phase.
  • Viele Projekte habe ich abgeschlossen und neue angestoßen.
  • Ich habe tolle neue Leute kennengelernt.
  • Ich habe Menschen geholfen und unerwartete Hilfe bekommen.
  • Dabei habe ich unheimlich viel gelernt.
  • Ich stelle fest, das sich zuverlässige und „saubere“ Arbeit auszahlt.
  • Das viele positive Feedback wirkt zusätzlich motivierend.
  • Und: Mir schwirren viele neue Ideen durch den Kopf.

Nur bis in die Finger sind sie noch nicht geflogen. Das soll sich aber jetzt ändern. Der Prozess der Veränderung bzw. die Weiterentwicklung ist angestoßen, muss sich aber erstmal etablieren. Ich werde mehr tun als in den letzten Monaten und auch mehr schaffen. Und trotzdem mehr Zeit für mich haben und mehr für mich sorgen. Wie das? Mit den richtigen Gedanken, den richtigen Schwerpunkten und den richtigen Auszeiten. Ich bin überzeugt, dass es klappt. FOKUS.

 

Schaffenskrise? Von wegen! Veränderungs-Prozess

Es ist spannend. Und deswegen möchte ich auch diesen Prozess transparent machen. Denn er ist auch ein Ergebnis aus vielen tollen Gesprächen mit den richtigen Leuten. Und der Veränderungs-Prozess ist auch der Grund, warum ich so lange nicht geschrieben habe (also, nicht hier). Ich denke, manchmal braucht der Mensch einfach eine Pause. Er nimmt sich raus aus dem Geschehen, tritt einen Schritt zurück, betrachtet die Dinge aus einer anderen Perspektive. Und dann, erst dann kommt er verbessert, sortiert, kreativ und fokussiert zurück. Ich bin wieder da.

 

Bild: Public Domain. Unsplash, Pixabay

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