Liebster Award: Gar nicht so einfach…

Es ist schon wieder ein paar Donnerstage her, da wurde ich von der tollen Verena Hayn von Mama Meditation für den Liebster Award nominiert. Danke Verena! Der Liebster Award ist eine Art Kettenbrief, bei dem es darum geht, andere Blogs zu unterstützen und weiter zu empfehlen. (Netter Nebeneffekt: Backlinks.) Jeder Nominierte schreibt einen Blogartikel und nominiert dann wiederum 3-11 andere Blogs. Inhalt der Blogartikel sind Fragen, die man von dem Blogger gestellt bekommt, der einen für den Liebster Award nominiert hat. In meinem Fall also die Fragen von Verena. Und ich kann jetzt sagen: So sehr ich mich über die Nominierung gefreut habe – es war gar nicht so leicht wie ich anfangs dachte. Aber lies selbst: >>>mehr

Produktiver im Alltag: Warum analog manchmal besser ist

„45% würden bei einem Brand ihr Handy vor der Katze retten“ und „91% schlafen neben ihrem Handy“. Zwei interessante, aber auch aufrüttelnde Informationen, die ich Ende März auf der Online Marketing Konferenz Bielefeld gehört habe. Alles ist digital, das Smartphone ist unser ständiger Begleiter und wir legen es kaum noch aus der Hand. Aber macht es uns tatsächlich produktiver im Alltag? Eine Zahl, die ich besonders krass fand (vor allem weil ich mich selbst so ertappt fühle): „Im Durchschnitt schauen wir jeden Tag 150 Mal auf unser Handy“. Ich muss ja sagen, digital Detox wäre definitiv nichts für mich. Jedenfalls nicht so ganz. Aber in ein paar Bereichen gehe ich derzeit wieder zurück ins Analoge. Und was soll ich sagen? Mir geht es besser damit! >>>mehr

Reflexion 2016: Warum ich unheimlich stolz auf mich bin

Mein Jahr 2016 - anstrengend, produktiv, erfolgreich

Im Dezember war es am schlimmsten. Um mich herum tobten die Diskussionen, warum 2016 das schlimmste, schlechteste und ätzendste Jahr ever war. Es seien zu viele bedeutende Persönlichkeiten gestorben, da sei zu viel Leid in der Welt und generell… Ja, generell sei es halt ein furchtbares Jahr gewesen. Und mitten in diesen Diskussionen und Facebook-Posts war ich. Ich hielt mich zurück, denn ich konnte nichts schlechtes über dieses Jahr sagen. Ja, klar, es sind schlimme Dinge passiert. Und ja, vielleicht kommt es uns auch gerade so vor, als sei alles ganz schlecht und als sei früher alles besser gewesen. Aber für mich war es ein Jahr mit großen persönlichen Erfolgen. Ein Jahr, das mich stolz gemacht hat und immer noch stolz macht. >>>mehr

Ideen für Blogs: Was Content können muss

Auf den letzten Drücker habe ich Elke Schwan-Köhrs Aufruf zur Blogparade vernommen. Sie fragt auf Federführend Media nach den besten Wegen, um Ideen für Blogartikel zu finden. „Idee“ ist in meinen Augen aber nicht nur das Thema, sondern vor allem der Zweck, den der Content erfüllen soll. Daher sind ein paar Vorüberlegungen unverzichtbar. In jedem Fall solltest du dir klar machen, was Content eigentlich können muss, um anzukommen. >>>mehr

Die Macht der Recherche: Was Mode und Stahlbau gemeinsam haben

Mit der richtigen Recherche kannst du über jedes Thema schreiben.

Vor Kurzem fragte mich eine Interessentin, ob ich mir vorstellen könnte, regelmäßig Artikel für ihren Blog zu schreiben. „Klar, ich habe mich schon auf der Seite umgesehen. Halte ich für eine spannende neue Herausforderung“, meinte ich. Sie fragte mich, ob ich mich denn mit den angebotenen Artikeln identifizieren könne. Ich überlegte kurz, was ich am besten sagen sollte. Aber weil ich der festen Überzeugung bin, dass es keinen Sinn macht, Kunden oder potenzielle Kunden anzulügen, sagte ich ihr, dass ich die Produkte sehr schön fände, sie aber nicht kaufen würde. Ich gehöre nicht zur Zielgruppe. Ich habe solche Fragen schon häufiger gehört. Die Sorge, man könne etwas nicht beschreiben, wenn man es nicht „toll“ oder „super“ findet. Dabei hat es manchmal sogar Vorteile, wenn man etwas mit neutralen Augen sieht und beschreibt. Und im Grunde ist es ganz egal, ob man über Film, Mode, Finanzberatung oder Stahlbau schreibt. >>>mehr

Der Wert von Ideen: Wie aus Gedanken Pläne werden

Eine Idee zu haben kann eine tolle Sache sein – wenn man auch etwas damit anfangen kann. Ideen, Kreativität, etwas (er)schaffen – Begriffen, mit denen sich Blogger und Schreiberlinge an sich immer beschäftigen (müssen). Aber darüber schreiben? Der Aufruf von Gitte Härter zur Blogparade kam vielleicht gerade recht. Denn manchmal frage ich mich wirklich: Wohin mit den vielen Ideen? Was mache ich mit dem ganzen Wust, mit den Blitzen, mit den Ansätzen für irgendwas? >>>mehr

Produktivität: Wie du unmögliche Projekte abschließt

Produktivität ist eines der großen Themen unserer Zeit. Immer mehr in immer weniger Zeit schaffen und dabei noch zufrieden und ausgeglichen sein. Wer wie ich zwischen mehreren Jobs hin- und herspringt und dabei auch Familie und Haushalt nicht vernachlässigen möchte, der muss seine Zeit gut einteilen. Und auch mal Abstriche machen. Denn es geht einfach nicht alles auf einmal. Und schon gar nicht sofort. Die Zauberworte für mehr Produktivität können also nur Ziele und Prioritäten heißen. >>>mehr

Ostern: Kleine Pause, große Wirkung

Eine kurze Woche, dafür ein langes Wochenende, der Frühling fängt an, die Fastenzeit endet. Für viele ist das Osterfest die erste kleine Auszeit im Jahr. Gerade für Familien, denn je nach Bundesland gibt es mehr oder weniger lange Schulferien. Aber auch für die, die „nur“ vier Tage Pause haben, kann Ostern ein Anlass sein, um Durchzuatmen, das bisherige Jahr zu resümieren und neue Power zu tanken. Wäre toll, wenn dann auch noch das Wetter mitspielt. Aber wir wollen uns ja nicht mit falschen Erwartungen belasten! >>>mehr

Populismus: Wie reißerisch müssen wir schreiben?

Oft unreflektiert verwendet: Der Begriff Populismus

In Utah werden Erschießungen wieder eingeführt, in Ohio 13 Polizisten freigesprochen, die mit 137 Schüssen zwei Unbewaffnete zersiebt hatten. Zeitgleich verpixelt der Sender Fox die Brüste auf Picassos 180 Millionen Dollar schweren Frauen von Algier, der Sittlichkeit wegen.

Ein Post vom ZEITmagazin auf Facebook, ein Zitat des fantastischen Roger Willemsen aus seiner Kolumne „Willemsens Jahreszeiten„, Mitte Juni 2015. Aus dem Zusammenhang gerissen, natürlich. Wie das halt so ist. Unter dem Post, einer der ersten Kommentare: „Wie populistisch“. Mehr nicht. >>>mehr

Netzwerken für alle: Startups Bielefeld

Ich hatte tatsächlich überlegt was ich anziehen soll. Gut, dass ich alle „ich-muss-offiziell-aussehen“-Gedanken dann schnell wieder verworfen habe. Es war warm, auch abends noch. Also: semi-offiziell. Lange Hose, aber sonst leger. Als ich im Zwanzig Dreizehn ankomme, bin ich dreifach froh, dass ich mich so entschieden habe. Der Großteil der Anwesenden ist so wenig offiziell gekleidet wie die Begrüßung ausfällt. Mit Handschlag, aber ohne formelle Sprache. Das „Du“ ist obligatorisch. Angenehm. So bleibt es den ganzen Abend. >>>mehr

Das Guten-Morgen-Experiment – ein Selbstversuch (3)

Nachbeben. Eine gute Woche nach meinem kleinen Versuch muss ich dann doch noch einen Nachtrag liefern. Denn die Woche, in der ich ohne „extrem-Grüßen“ Bus und Bahn gefahren bin, war entspannter als die Woche davor. Und: Ich habe den Eindruck, die Leute waren netter. Die Kommunikation war leichter. Das stützt einerseits meine Wetter-These. Mehr Wolken, aber trotzdem bessere Laune. Andererseits stützt es aber auch die Überlegungen zum Thema authentische Kommunikation. Oder aber es ist einfach nur meine veränderte Wahrnehmung. >>>mehr

Das Guten-Morgen-Experiment – ein Selbstversuch (2)

Ich weiß, ich weiß – ich bin ja noch die Ergebnisse und Erkenntnisse aus meinem kleinen Experiment schuldig. Die offensichtlichsten Gedanken vorweg: 1. Kommunikation ist ein schwieriges Geschäft, 2. mein ostwestfälischer Schatten ist größer als gedacht und lässt sich nicht immer gleich gut überspringen, 3. je wärmer es ist, umso grimmiger scheinen die Leute zu werden (dabei sagt man doch Sonne mache glücklich?!) und 4. der Zwang zum Gegengruß setzt die Menschen offenbar so sehr unter Druck, dass man manchmal besser ohne Konversation fährt. Und ja, es gab auch gute Momente. >>>mehr

Das Guten-Morgen-Experiment – ein Selbstversuch (1)

Als gebürtige Bielefelderin werde ich regelmäßig mit ganz bestimmten Vorurteilen konfrontiert: „Ach so, aus Ostwestfalen… Naja, die sind eben so.“ Ja, wie sind wir Ostwestfalen denn so? Und wie kommt dieser bestätigende Ton in der Stimme zustande? Als hätte man endlich die Erklärung für mein außergewöhnliches Verhalten gefunden. Ja, es stimmt: hier in der Ecke ist man vielleicht wirklich zurückhaltender mit Herzlichkeit und vielen großen Worten als in südlicheren Gefilden. Kommunikation wird eben eher zu einem Zweck eingesetzt und nicht sinnlos verschleudert. Aber Vorurteil bleibt doch Vorurteil und somit werde ich in der kommenden Woche über meinen ostwestfälischen Schatten springen. >>>mehr

Journalismus – (m)eine Sucht

Journalismus: Eine Auswahl der Stationen und Themen, die ich bearbeiten durfte

Vor Oktober 2008 kannte ich mein Campusradio Hertz 87.9 nur, weil dieser Radiosender bei Freunden immer in der Küche lief. Und über drei Ecken kannte ich einen ehemaligen Chefredakteur. Ich hatte Geschichten gehört, dieser Sender mache süchtig. Und er hindere die aktiven Redakteure am Studieren, denn man stecke freiwillig sehr viel Zeit in diese Arbeit. Zeit, die dann beim Studieren fehlte. Viele der aktiven Radiomacher verbrächten 40 oder mehr Stunden mit der journalistischen Arbeit bzw. mit anderen Dingen, die mit dem Sender zu tun haben. All diese Geschichten sind wahr. Zumindest für mich. Eine ganze Weile lang. >>>mehr

Online online online!

Es ist Dienstag, ich habe heute Morgen ca. drei Kaffee gehabt und ich hatte einen kleinen kreativen Schub. Da dachte ich mir: ein guter Tag, um die Seite endlich an den Start zu bringen!

Nachdem dieser Schritt nun getan ist, werden hier nach und nach Informationen rund um meine Themen bereitgestellt. Seit einiger Zeit sammle ich Informationen, schreibe hier etwas, recherchiere dort, notiere da… Das Ganze ergibt jetzt die Basis für meine Arbeit. Je nachdem, was mich gerade interessiert, worüber ich gestolpert bin oder was gerade aktuell ansteht: in diesem Blog gibt´s regelmäßig Tipps und Infos rund um koschinski – kommunikation.medien.redaktion – selbstverständlich auch mit Nützlichem und Praktischem für alle, die gern mehr über meine Arbeitsbereiche erfahren wollen.

Workshop Feedback & Aircheck

Probleme beim Feedback: Beim Workshop wollen alle ihre Feedback-Fertigkeiten trainieren.

Eigentlich ein Heimspiel: Nach längerer Pause hatte Hertz 87.9, das Campusradio für Bielefeld, mich darum gebeten einen Workshop zu konzipieren und durchzuführen. Man wolle an der Feedback-Kultur im Sender arbeiten, „zu lang und zu unspezifisch“ sei das Feedback dort und „zu nett“. Meine aktive Zeit in der Redaktion ist zwar schon etwas her, aber natürlich hatte ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, welche Probleme da ungefähr auf den Tisch kommen würden. Toll einerseits – eine Stimme, eine Erfahrung mehr – schwierig andererseits, denn meine eigenen Erfahrungen waren für den Erfolg dieses Workshops natürlich vollkommen irrelevant. Ein Spaghat über mehrere Rollen. Mit einem tollen Ergebnis! >>>mehr