5 kostenlose Tools, die dein Business einfacher machen

Mit Online Marketing und deinem Blog kannst du dein Business voranbringen. Du kannst deine Reichweite und Bekanntheit verbessern, dich selbst als Experte für dein Thema etablieren und nicht zuletzt auch Interessenten und Leads generieren. Damit dein Blog regelmäßig frischen Content erhält, den du dann via Social Media in deinen Netzwerken teilen kannst, brauchst du vor allem Organisationstalent, Durchhaltevermögen und die richtigen Hilfsmittel. Es gibt einige kostenlose Tools, die dir dabei helfen, dein Business zu strukturieren, Arbeitsschritte zu planen und Ziele wie auch Erfolge zu visualisieren.

„Nur 5?“, fragst du dich jetzt vielleicht. Ja, es geht mir um die Basics. Mach nicht alles auf einmal, sondern konzentriere dich auf das Wesentliche. Ganz am Anfang habe ich nicht einmal diese 5 Tools genutzt, aber mit der Erfahrung und dem „Eingrooven“ in meine Tätigkeiten habe ich herausgefunden, welche sinnvoll sind und welche nur Spielerei.

 

Der Organisations-Boost: Todoist

Todoist ist eine App, mit der du deine To-do-Listen sehr detailliert anlegen und im Blick behalten kannst. Ich schreibe hier von ListEN, denn das ist eigentlich das Beste an der App: Du kannst alle Aufgaben übergeordneten Projekten zuordnen, sodass du z.B. eine Liste für deine privaten Termine und Aufgaben hast, eine Liste für die Arbeit (oder du legst für verschiedene Projekte einzelne „Arbeits-Listen“ an), eine Liste für Sport, eine für Fortbildung und so weiter. Bei mir ist es so, dass ich verschiedene „Basis-Listen“ habe und für meine beruflichen Projekte einzelne Listen hinzufüge. Einige Listen sind also immer aktiv, wie zum Beispiel Blog/Website, Uni, Privat, Einkauf/Besorgung, Orga & Finanz oder Sport. Und meine Projekte passe ich dann immer aktuell unter der Oberkategorie „Beruflich“ an. So habe ich immer genau im Blick, woran ich gerade arbeite. Große Projekte in Teilaufgaben zu unterteilen, macht produktiver.

Die App Todoist macht deine To-do-Listen einfach und übersichtlich

Natürlich kann ich mit Todoist die einzelnen Aufgaben terminieren und ich kann ihnen Prioritäten zuordnen. Und die höher priorisierten Aufgaben werden natürlich auch immer oben in der Liste angezeigt. Die App kann einem die Aufgaben nach Datum anzeigen, aber sie kann die Aufgaben auch nach Prioritäten auflisten. Ein kleines Gimmick ist das Todoist-Karma. Für jede Aufgabe sowie für die Erfüllung deiner selbst gesetzten Ziele bekommst du Karma-Punkte. So wird automatisch deine Produktivität visualisiert. Außerdem steigst du ab einer bestimmten Punktzahl immer ein Karma-Level auf. So kannst du dich vom Anfänger bis zum Großmeister und Erleuchteten hocharbeiten.

Oder doch lieber Premium?

Das To-do-Listen-Tool gibt es natürlich auch als Premium-Version, aber mit der kostenlosen Version kommt man schon ziemlich weit. Mit der kostenpflichtigen Version kannst du zum Beispiel Erinnerungen einstellen, Etiketten oder Tags für deine Aufgaben festlegen und Kommentare zu Aufgaben hinzufügen. Außerdem werden alle erledigten Aufgaben gespeichert und du kannst zurückverfolgen wie produktiv deine letzten Wochen waren. Ich persönlich brauche die zusätzlichen Funktionen nicht, allerdings wäre ein Premium-Account mit seinen derzeit 28,99€ im Jahr eine durchaus zu verschmerzende Investition.

 

Dein Redaktionsplaner: Trello

Gerade wer einen Blog betreibt, der sollte seinen Content nach seiner Content-Strategie planen. Dafür eignet sich das Planungstool Trello extrem gut. Mit Trello lassen sich Projekte planen und einzelne Schritte sowie der Fortschritt gut visualisieren. Man kann mit mehreren Personen an dem Projekt arbeiten und sich gegenseitig Aufgaben zuweisen.

Kostenlose Tools wie Trello helfen dabei, den Redaktionsalltag zu meistern.

Ich selber nutze es eher wie eine Art Kalender und Ideensammlung. Alle geplanten Artikel und Themenstränge, Artikel-Reihen und sonstige Ideen schreibe ich in die Listen und organisiere so meinen Blog. Und um mich zu belohnen habe ich auch eine Liste, in die ich alle erledigten Aufgaben verschiebe. Je voller diese Liste wird, umso motivierender für mich. Das Prinzip von Trello erinnert ein bisschen an die Kanban-Methode zur Prozesssteuerung. Und das Beste an Trello ist wohl die einfache Bedienung. Es ist alles sehr intuitiv, Funktionen sind leicht zu finden, das meiste passiert über einfachstes Drag and Drop. Damit ist Trello dafür prädestiniert, es einfach mal auszuprobieren. Kostenlose Tools wollen natürlich immer ihre Premium-Version (bei Trello ist das die Business Class) verkaufen, aber mit der Grundversion lässt sich wunderbar starten.

 

Social Media managen: Buffer

Buffer ist eines der populärsten Social Media Marketing-Tools. In der kostenlosen Version kannst du 5 Social Media-Kanäle verwalten, Posts planen und automatisiert teilen. So kannst du zum Beispiel an einem einzigen Tag deine Social Media Postings planen und bist über die ganze Woche aktiv. Das Tool gibt dir außerdem Tipps, wann die beste Zeit zum Posten ist, und du kannst damit Links kürzen und tracken (und hast schon mal ein weiteres Tool, nämlich Bitly, gespart). Buffer ist einfach zu bedienen und nimmt den Druck aus all den Social Media Planungen heraus.

Kostenlose Tools für dein Social Media Management gibt es einige - ich nutze Buffer.

Das passiert auf deiner Website: Google Analytics

Google Analytics analysiert den Traffic auf deiner Website und gibt dir außerdem noch einige Informationen über die Besucher der Website. Du kannst dir Verweildauer und Absprungrate anschauen, sehen, wo geklickt wurde und wie sich die User auf deiner Seite bewegen. Außerdem erfährst du die Herkunft deiner Besucher und bekommst auch noch ein paar andere Informationen über sie. Du kannst individuell anpassbare Berichte anfordern und sie dir per E-Mail zuschicken lassen. Auf den ersten Blick scheint dieses Tool sehr unübersichtlich, aber die wichtigen Funktionen hast du schnell herausgefiltert. Zudem gibt es viele gute Tutorials dazu. Wichtig bei der Verwendung von Google Analytics: Die rechtssichere Nutzung.

Checke mit Google Analytics, was auf deiner Website passiert.

Dein ultimativer Notizblock: Evernote

Du glaubst, dieses ist keines der unverzichtbaren Tools, die unbedingt jeder auf dem Zettel haben muss? Ich finde doch. Evernote ist immer für mich da, wenn ich Zettel und Stift nicht dabei habe, wenn ich lange URLs notieren will oder eben Notizen sortieren möchte. In dieser App lassen sich alle Informationen, Ideen und Gedankenschnipsel einfach abspeichern und übersichtlich aufbewahren. Du kannst von allen Geräten auf die App zugreifen und bist somit immer up to date. Du kannst in den Notizen suchen und musst nicht dein ganzes Notizheftchen durchblättern. Und hey, nur dass du Evernote nutzt, heißt ja nicht, dass du kein Notizheft oder Post-It-Sammelsurium mehr haben darfst. Du kannst aber zum Beispiel diese einzelnen Zettel abfotografieren und mit den entsprechenden Tags in Evernote speichern, um sie immer griffbereit zu haben.

Ein kostenloser digitaler Notizzettel: Evernote.

Fazit: Kostenlose Tools für den idealen Workflow

Ob du diese Tools nun nutzt oder nicht, ist natürlich dir überlassen. Ich habe mich durch viele Apps und Tools durchprobiert und bin aus verschiedenen Gründen genau bei diesen gelandet. Gerade Todoist musste sich erst gegen die Konkurrenz behaupten, ist aber für mich mittlerweile einfach nicht mehr zu ersetzen. Ich denke, es ist einfach wichtig, sich selbst und seine Arbeitsweise gut kennen zu lernen und dann herauszufinden, welche Tools dabei helfen, die Abläufe zu optimieren. Denn wenn es etwas gibt, das die Arbeit, den Workflow, den ganzen Orga-Kram leichter macht, dann sollten wir es auch nutzen, oder? Kostenlose Tools wie diese können dabei helfen, sich den Arbeitsalltag ein bisschen (oder ein bisschen mehr) einfacher zu machen.

Wie sorgst du für einen möglichst organisierten Arbeitsablauf? Welche Tools nutzt du für deinen optimalen Workload? Welche Tools müssen hier deiner Meinung nach unbedingt noch ergänzt werden? Schreibe mir gern einen Kommentar!

 

Bild: Public Domain. johannesbayer0, Pixabay

 

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